Man könnte meinen, die Geschichte um das Château du Tertre reicht tausende Jahre in die Geschichte zurück und möglicherweise ist dies der Fall. Schriftlich wurde es jedoch erst im 12. Jahrhundert erwähnt und seitdem häufen sich einige Besitzer.
Die ersten nachweislichen Besitzer waren die Arsacs. Zwischenzeitlich gehörte es Jacquette und Thomas de Montaigne, dem Bruder des bekannten Schriftstellers Michel de Montaigne, durch ihre Ehe. Im 17. Jahrhundert ging es an die Segurs, die als leidenschaftliche Weinbauer ebenfalls das Château Calon-Segur, Phelon-Segur, Latour, Mouton und Lafite besassen. 1724 kaufte es der irisch-stämmige Pierre Mitchell. Er war ein Pionier in der Flaschenherstellung in Bordeaux und damals konnte man möglicherweise kaum glauben, dass seine 52 Hektar Rebfläche auch 300 Jahre später noch in einem Stück bestehen würden. Unter seiner Leitung entstand ebenfalls das Château selbst, für das 1736 der erste Stein gelegt wurde. Dies war jedoch keinesfalls das Ende seines Beitrags zum Wein von Château du Tertre - 1855 erfolgte die Grand-Cru-Klassifizierung.
Im 19. Jahrhundert zogen Henri de Valade sowie Baron Henri de Koenigswater ein uns aus, bis Philippe Capbern Gasqueton 1960 die Flache nach einem verheerenden Frost neu bestückte. Renovierungen am Château folgten und nach seinem Tod 1997 wurde es von Eric Albada Jelgersma gekauft, dem ebenfalls das Château Giscours gehört.
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